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Sport - die ideale Vorbeugung für Lungenkarzinom

Körperliche Aktivität reduziert das Karzinomrisiko. Welche Trainingsdauer ist zu empfehlen? Ist Ausdauersport oder Krafttraining besser?

 

 

Seit 2015 sind 3 Studien erscheinen, die den Zusammenhang zwischen Sport und der Entstehung von Karzinomen untersucht haben.

 

Erste Studie: Untersuchung von14.000 Männern (mittleres Alter 50 Jahre), Untersuchung der körperlichen Fitness auf die Entstehung von Lungen- und Dickdarmkarzinom

  • Männer in der obersten Fitness-Kategorie (ca. 13 MET) zeigen im Vergleich zur niedrigen Kategorie ein um 55% geringeres Risiko für ein Lungenkarzinom. Für das Dickdarmkarzinom betrug der Rückgang des Risikos 44%.
  • Jede Steigerung der Fitness um ein MET war mit einer 17%igen (Lungenkarzinom) bzw. 9%igen (Dickdarmkarzinom) Reduktion des Risikos verbunden.
  • Bei Männern mit sehr hoher Fitness, die an einem Lungen-, Darm- oder Prostatakarzinom erkranken, ist die Sterberate um ein Drittel niedriger als bei Männern mit geringer Fitness.

Was bedeutet MET?

MET (metabolic equivalent of task) ist ein Maß für den Energieverbrauch des menschlichen Stoffwechsels und ermöglicht, den Energieverbrauch bei unterschiedlichen Aktivitäten zu vergleichen. Ein MET entspricht einem Energieverbrauch von 1 kcal pro Kilogramm Körpergewicht pro Stunde. Dies entspricht in etwa dem Ruheumsatz des Körpers. Generell führt moderate körperliche Aktivität zu einem Energieverbrauch von ca. 3 bis 6 MET, starke Anstrengung von mehr als 6 MET (z. B. Joggen mit 11 km/h entspricht 11 MET). 

Zweite Studie:  Besonders Ausdauersport eignet sich zur Vorbeugung

  • Ausdauertraining jeder Intensität erwies sich als besonders effektiv, wobei der größte Nutzen bei etwa 30 MET/Woche mit einer Senkung des Tumorrisikos von 32 Prozent lag. Dies entspricht rund zehn Stunden Gehen pro Woche mit durchschnittlicher Geschwindigkeit. 

Dritte Studie:  Vorbeugender Effekt gilt auch für Wochenendsportler

 

Die Frage, ob auch eine einzelne, intensive Sportsession pro Woche vor Krebs schützt, untersuchten britische Forscher in einer weiteren Studie.Die Wissenschaftler hatten über 63.000 Männer und Frauen im Alter über 40 Jahre in einem Beobachtungszeitraum von 1994 bis 2012 mehrmals zu ihrer sportlichen Aktivität in der Freizeit befragt. 

  • Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen unterteilt: 
    • Inaktive, 
    • unzureichend Aktive (weniger als 150 Minuten moderate bzw. weniger als 75 Minuten starke Aktivitäten in der Woche), 
    • Wochenend-Sportler (150 Minuten moderate oder 75 Minuten starke Aktivitäten in der Woche in nur ein oder zwei Trainingseinheiten) und 
    • regelmäßig Aktive (150 Minuten moderate oder 75 Minuten starke Aktivitäten in der Woche in rund drei Trainingseinheiten). 
  • Verglichen mit inaktiven Menschen hatten die Wochenend-Sportler ein um 18 Prozent niedrigeres Risiko, an Krebs zu erkranken. 
  • Das Risiko bei den regelmäßig Aktiven verringerte sich nur unwesentlich stärker. 
  • Ergebnis: Ein bis zwei intensive Sportsessions pro Woche könnten schon ausreichen, um das Krebs- und Sterberisiko zu reduzieren. 

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Dr. med. E.J. Winkelmann
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