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Tabakabhängigkeit

Rauchen ist ein Risiko, egal wie geraucht wird

Tabakrauchen

Das im Tabak befindliche Nikotin hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Nikotin erreicht innerhalb weniger Sekunden das Gehirn, wo es an Rezeptoren bindet. Dadurch wird die Freisetzung des Botenstoffes Dopamin im Belohnungszentrum stimuliert, was ein Wohlgefühl auslöst.

Die körperliche Abhängigkeit entsteht infolge einer gleichzeitigen Vermehrung der Rezeptoren. Dadurch sind immer größere Mengen Nikotin zur Erzeugung des Wohlgefühls notwendig Beim Ausbleiben von Nikotin kommt es dagegen zu Entzugssymptomen. Über die Verbindung des Rauchens mit bestimmten Situationen (nach dem Essen, in Gesellschaft, bei eineuer Tasse Kaffee u.s.w.) bildet sich durch Konditionierung eine psychische Abhängigkeit.

Eine Nikotinabhängigkeit ist charakterisiert durch folgende Kriterien: starker Wunsch oder Zwang Tabak zu konsumieren; Entzugserscheinungen bei Verringerung oder Beendigung des Konsums; eingeschränkte Kontrolle über Beginn, Beendigung und Menge des Konsums; Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums; anhaltender Konsum trotz tabakassoziierter Folgeschäden (z.B. Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Lungen- oder Blasenkrebs). Auf Basis dieser Kriterien sind etwa 50 bis 60 % aller Raucher abhängig.

 
Wasserpfeife

Auch beim Wasserpfeifenrauchen wird Nikotin in wirksamen Mengen aufgenommen. Viele Konsumenten zeigen Zeichen einer Abhängigkeit. Bei jugendlichen Wasserpfeifenrauchern können Abhängigkeitssymptome bereits bei geringem und nur gelegentlichem Konsum auftreten.


E-Zigarette

Mit den modernen E-Zigaretten können je nach Konsumentenverhalten und nach Konzentration des Nikotins im Liquid Nikotinkonzentrationen im Blut erreicht werden wie beim Rauchen. Es ist davon auszugehen, dass die modernen Geräte ein Abhängigkeitspotenzial haben, möglicherweise ein ähnliches wie Tabakzigaretten.

 
Tabakerhitzer

Da Tabakerhitzer in einer Studie eines Herstellers Nikotinspiegel im im Blut wie das Rauchen erzeugen, ist davon auszugehen, dass sie auch ein Abhängigkeitspotenzial besitzen.

 

Häufigkeit des Rauchens

 

1. Oberes Diagramm:  Raucheranteil an Tabak bei Erwachsenen 2015 

(Piontek D, Atzendorf J, Gomes de Matos E et al. Kurzbericht Epidemiologischer Suchtsurvey 2015) 

 

2. Unteres Diagramm: Häufigkeit und Menge des Tabakrauchens 2015 (Zigaretten)

(Piontek D, Atzendorf J, Gomes de Matos E et al. Kurzbericht Epidemiologischer Suchtsurvey 2015)

 

 

 

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