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Deutsche und europäische Pneumologen warnen vor E-Zigaretten

Stellungnahme der deutschen Pneumologen und der europäischen Fachgesellschaften, die hier auszugsweise wiedergegeben ist

 

In einer Stellungnahme der Europäischen und der deutschen Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) weisen beide Fachverbände darauf hin, dass beim Umstieg von der herkömmlichen Tabak-zigarette auf die E-Zigarette lediglich eine Sucht durch eine andere ersetzt werde. Einige Suchtforscher propagieren, E- Zigaretten seien ein praktisches Instrument zur Rauch- und Nikotinentwöhnung. Jedoch belegen nur einzelne Untersuchungen bei kurzfristiger Anwendung einen Nutzen der E-Zigaretten bei der Entwöhnung. Bei langfristiger Anwendung erschweren sie dagegen die Rauchabstinenz. Nur eine gezielte und kurze Anwendung der E-Zigarette zur konsequenten Raucherentwöhnung ermöglicht es vielen Rauchern von der klassischen Tabakzigarette loszukommen. Die Beendigung des Tabakrauchens ist auch weiterhin ein vordringliches gesundheitspolitisches Ziel. Immerhin sterben in Deutschland jährlich mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des klassischen Rauchens.

Nicht erst seit in den USA mehrere Menschen nach dem Gebrauch von E- Zigaretten an einem akuten Lungenversagen erkrankten und einige dieser Patienten starben, warnt die DGP vor der Nutzung von E-Zigaretten, vor allem durch Jugendliche. Mehrere Studien haben belegt, dass Schüler, die E-Zigaretten nutzen, auch eher zur konventionellen Zigarette greifen. Die Industrie setzt bei ihrer Werbung auf den Lifestyle-Faktor und spricht damit vor allem junge Leute an, für die E-Zigaretten ein einfaches Einstiegsangebot in die Nikotinsucht darstellen. Die europäischen und deutschen Lungenfachärzte fordern daher ein vollständiges Werbeverbot sowohl für traditionelle Tabak- als auch für E- Zigaretten.

Die elektronischen Verdampfer stehen fälschlicherweise im Ruf, deutlich weniger gesundheitsschädlich als herkömmliche Tabakzigaretten zu sein. In Abhängigkeit vom E-Zigarettentyp und der Zusammensetzung des Liquids sind schädliche Substanzen enthalten, darunter atemwegsreizende Stoffe wie Propylenglykol, krebserzeugende Substanzen wie Formaldehyd und teilweise gesundheitsschädigende Metalle wie Blei und Chrom. Von den zusätzlichen Aromastoffen gehen auch vielfältige Gesundheitsgefahren aus.Die Langzeitfolgen des Konsums von E- Zigaretten lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht umfassend abschätzen. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass von diesen Geräten eine beträchtliche Gesundheitsgefahr ausgeht. E-Zigaretten sind somit keine harmlose, moderne Alternative zum Tabakrauchen. 

Schuld an den meisten Todesfällen in den USA tragen nach neuesten Erkenntnissen spezielle Substanzen, mit denen die THC-Öle der ‚E-Joints‘ gestreckt wurden. Diese Bestandteile sind in konventionellen Liquiden nicht enthalten. E-Joints sind keine klassischen E-Zigaretten. Die Liquids für E-Zigaretten unterliegen in Deutschland einer strengen Regulierung. Gefahr geht vor allem von Flüssigkeiten und Geräten aus, die auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden.

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Dr. med. E.J. Winkelmann
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