Demo

Was wissen wir bisher über das neue Corona-Virus?

Fragen und Antworten zum neuen Corona-Virus (2019-nCoV)

 1: Wo kann ich mich über die aktuelle Entwicklung informieren?

In Deutschland überwacht das Robert-Koch-Institut (RKI) die aktuelle Entwicklung; neueste Informationen sind auf dessen Website zu finden. Auch das Gesundheitsministerium hat wichtige Punkte auf seiner Webseite zusammengefasst. 

2. Kann ich mit einem Mundschutze die Ansteckungsgefahr verringern?

Auf gute Händehygiene ist generell zu achten – auch angesichts der saisonalen Influenza. Viele Menschen kaufen in Apotheken einen Mundschutz, teilweise ist er schon ausverkauft. Die einfachen Modelle sind jedoch als Schutzmaßnahme fragwürdig. Das RKI empfiehlt derzeit nur in Risikosituationen, also im Umgang mit Patienten, hochwertige Atemmasken der Schutzklassen FFP2 oder FFP3.

Es ist davon auszugehen, dass sowohl Mensch-zu-Mensch- als auch Mensch-zu-Tier-Infektionen möglich sind, und zwar als Tröpfcheninfektion. Sehr wahrschienlich sind auch Schmierinfektionen kennen. Inwieweit Lebensmittel aus China eine Gefahr darstellen, kann man nicht abschätzen. Nach Kontakt mit Postsendungen aus China sollten die Hände desinfiziert werden.

3. Ab wann sind Patienten ansteckend?

Sehr wahrscheinlich übertragen Patienten schon vor dem Auftreten von Symptomen das neue Coronavirus. Das lässt sich auch aus den aktuellen deutschen Infektionsfälle schließen. Die Inkubationszeit schwankt wohl zwischen 2 und 14 Tagen.

4. Wann sollten Patienten zum Arzt gehen?

Schwere, plötzlich auftretende Beschwerden mit hohem Fieber und Atemnot sind ein Alarmzeichen, das medizinische Behandlung erforderlich macht. Allerdings ist es deutlich wahrscheinlicher, dass es sich dann um eine Influenza- als um eine Coronavirus-Infektion handelt. Bis zum 17.1.2020 meldete das RKI insgesamt 13.350 bestätigte Influenzafälle. 3.503 Personen (26%) mussten im Krankenhaus behandelt werden. Es gab insgesamt 32 Todesfälle.

5.Welche Symptome verursacht eine Infektion mit 2019-nCoV?

Das neue Coronavirus infiziert nach bisherigem Kenntnisstand nur die unteren Atemwege und verursacht eine Lungenentzündung (Pneumonie). Die Symptome sind milder als bei SARS oder MERS.

Erste Ergebnisse aus China: Die meisten Erkrankten sind Männer (73%); 32% haben Grunderkrankungen, darunter Diabetes (20%), Hypertonie (15%) oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (15%).

Häufige Symptome bei Krankheitsbeginn sind:- Fieber (98%),
- Husten (76%),
- Muskelschmerzen oder Müdigkeit (44%).
Seltener treten Kopfschmerzen (8%) oder Durchfall (3%) auf.

Luftnot entwickelte sich bei 55%. Die Mehrzahl der Patienten hat eine Lungenentzündung mit abnormalen Befunden im Brust-Computertomogramm. Zu den Komplikationen gehörte in erster Linie das akute Atemnotsyndrom (ca. 25%), das lebensbedrohlich ist und eine Intensivbehandlung erfordert.

6. Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit 2019-nCoV?

An eine Infektion ist zu denken, wenn ein Patient nach Aufenthalt in einem Risikogebiet (China) oder nach Kontakt mit Erkrankten oder deren Kontaktpersonen plötzlich schwer erkrankt und die oben genannten Beschwerden aufweist.

Zur Diagnostik existiert der Erregernachweis im Nasen-Rachenabstrich oder im Sputum, Trachealsekret und in der Bronchialspülung (durch Bronchoskopie).

Hier finden Sie uns

Dr. med. E.J. Winkelmann
Friedrich-Ebert-Str. 40
66763 Dillingen/Saar

Kontakt

Termine nach Vereinbarung: telefonisch oder online über den Terminplaner

Tel.: 0 68 31-70 39 51
Fax: 0 68 31-70 39 53
E-Mail: Info@Lungenarzt-Saarland.de

Öffnungszeiten

MO....8.00-12.00 und 14.30-16.30 Uhr
DI......8.00-12.00 und 14.30-17.00 Uhr
MI......9.00-12.00 Uhr
DO.....8.00-11.00 und nachmittags nach Vereinbarung
FR......8.00-12.00 Uhr