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Menschen mit Grippe-Impfung erkranken seltener und weniger schwer an Covid-19

Die Grippe-Impfung – eine Abwehr auch gegen SARS-CoV-2? Das legt eine Studie aus der Universität Michigan nahe, die fand: Wer Grippe-Impfung zur Vorbeugung nutzt, infiziert sich seltener mit Covid-19 als Nicht-Geimpfte, und falls doch, dann hat er eher einen milderen Verlauf.
  • Die Argumente für eine Kausalität beruhen auf der Annahme einer Kreuzreaktivität: Untersuchungen zufolge gibt es plausible Anhaltspunkte, dass Impfungen biologische Mechanismen anstoßen, die nicht nur die eigentlichen Krankheitserreger, sondern auch andersartige Erreger bekämpfen. Urheber dieser Kreuzreaktivität ist wohl vor allem das angeborene Immunsystem.

    • Impfungen gegen Polio, Haemophilus Influenza Typ B, Masern-Mumps-Röteln, Varizellen, Hepatitis A oder B haben offenbar ebenfalls den Bonus, Covid-19 abzuhalten.
    • Ein Influenza-Impfstoff stimuliert Immunzellen nach Kontakt mit Corona-Viren zu vermehrter Ausschüttung von Zytokinen.
    • Das BCG-Vakzin gegen Tuberkulose beugt auch Atemwegsinfekten, Gelbfieber, Malaria und sogar einigen Tumoren vor.

    Es gibt aber auch Argumente gegen eine Kausalität: Der Schutzeffekt lässt sich durchaus mit Eigenschaften, Verhalten und Lebensumständen jener Menschen erklären, die sich um Vorbeugung bemühen. Zum Beispiel wäre möglich, dass sie sozial und ökonomisch begünstigt sind.

    Konkret heißt das: Sie genießen privat und beruflich Privilegien wie großzügige Wohnungen und Homeoffice, wo sie weniger exponiert sind. Inn der genannten Studie war der Anteil von Bürgern mit afrikanischen Wurzeln, einer benachteiligten Bevölkerungsgruppe, unter den Infizierten dreimal so hoch (36%) war wie unter Nicht-Infizierten.

     

    Weiterhin könnten Menschen, denen an einer Grippe-Impfung gelegen ist, eher auf ihre Gesundheit achten und folglich tatsächlich gesünder sein, so dass sie gegen Erkrankungen wie Covid-19 widerstandsfähiger sind, Healthy-User-Effekt genannt. Und eventuell befolgen sie sorgfältiger die derzeit geltenden Regeln: Mund-Nasen-Maske, Händewaschen, Lüften, Abstand, Kontaktbeschränkungen.

    Dass die Zahlen für Patienten mit Influenza-Impfung so günstig ausfielen, ist umso bemerkenswerter, weil sie eigentlich stärker gefährdet waren, nämlich tendenziell häufiger Komorbiditäten wie chronische Lungenleiden, Herzinsuffizienz, Diabetes und Bluthochdruck aufwiesen, außerdem älter waren.

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Dr. med. E.J. Winkelmann
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